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Ziele und Perspektiven

Mit einem Wissensmanagement-Konzept wird es Ihnen möglich sein, die Produktivität in Ihrem Unternehmen signifikant zu steigern, drastische Kosten- und Zeiteinsparungen zu verwirklichen und Ihre Prozesse zu optimieren. Ihre zukünftigen Entscheidungen und Prognosen werden auf einer viel breiteren Wissensbasis entwickelt und sind damit weniger riskant. Des Weiteren bauen Sie Ihre Kundenorientierung aus und steigern damit die Zufriedenheit Ihrer Kunden. Die größte Auswirkung können Sie bei der gleichzeitigen Abstimmung Ihres Wissensmanagements mit Ihrer Personalpolitik, Ihrer Informationstechnik und Ihrer Wettbewerbsstrategie erreichen.

Häufige Problemfelder

  • Die lückenhafte Nutzung des tatsächlich vorhandenen Wissens – das größte Problem
  • Die ungenügende Entscheidung, ob kodifiziertes (festgeschriebenes) oder personifiziertes Wissen verwendet wird
  • Das Fehlen einer lernfreundlichen Unternehmenskultur
  • Die mangelnde Umsetzung der strategischen Unternehmensziele in Wissensziele
  • Der fehlende Wissensaustausch im und zwischen Unternehmen
  • Das Fehlen eines Controlling-Systems, das Wissenslücken im Unternehmen identifiziert und beseitigt

Kern des Wissensmanagements

Das Wissensmanagement wird anhand von Wissensbausteinen eingegrenzt:

  • Wissenstransparenz, Wissensentwicklung, Wissensrepräsentation, Wissens(ver)teilung, Wissensnutzung und Wissensbewahrung stellen dabei die sechs Kernprozesse dar. Diese Bausteine können nicht isoliert voneinander betrachtet werden, sie stehen in Wechselwirkungen zueinander. Veränderungen eines Wissensbausteins haben mehr oder minder starke Auswirkungen auf die anderen. Wenn Organisationen einem oder mehreren Bausteinen zu wenig Beachtung schenken entstehen Wissensprobleme und der Wissenskreislauf wird gestört.
  • Für den effizienten und effektiven Einsatz von Wissen ist es essentiell, das Wissensthema in der Unternehmensstrategie zu verankern. Dazu müssen zwei weitere Bausteine, die Wissensziele und die Wissens-bewertung, betrachtet werden. Mit den Wissenszielen wird dem Wissensmanagement die strategische Ausrichtung gegeben, die Bewertung dient der Erfolgskontrolle.

Diese systematische Betrachtungsweise der acht Wissensbausteine definiert die möglichen Interventionsfelder für ein Wissensmanagementkonzept. Die Vorteile liegen zum einen in der logischen Einteilung und Strukturierung des Managementprozesses anhand der Kernbausteine und zum anderen in der dadurch leichteren Sichtbarkeit der Interventionen. Es wird ein Suchraster generiert, das Ursachen für Wissensprobleme aufzeigt und so vermeidbar macht.

Mit der Betrachtung der Kernprozesse und der Übertragung auf Ihre Umgebung können Unternehmensprobleme in Wissensprobleme übersetzt und Kriterien für die individuelle Problemanalyse festgelegt werden. Darüber hinaus lassen sich Kriterien für die Messbarkeit des Erfolges individuell für die betroffenen Bereiche entwickeln, um so Pauschallösungen zu vermeiden.

Umsetzung

Auch die Umsetzung eines Wissensmanagementkonzepts erfordert eine ganzheitliche Betrachtungsweise der Wissensmanagement-Thematik. Wir unterscheiden mehrere Phasen von der Planung bis hin zur Realisierung. Denkbar sind dabei u.a. folgende Schritte:

  • Die Klärung dessen, was in Ihrem Unternehmen gewusst wird, bzw. wissenswert ist, wie es generiert, strukturiert und reproduziert werden kann
  • Die Sicherung der geeigneten Verortung und Strukturierung des Wissens, um es jedem Mitarbeiter leicht zugänglich zu machen
  • Die Entwicklung eines wissensunterstützenden Organisationskonzepts
  • Die Ermittlung der Anforderungen an ein informationstechnisches System zur entsprechenden Unterstützung der Wissenserschließung und -verarbeitung
  • Die Betreuung der Einführung des technischen Systems und gegebenenfalls der notwendigen organisatorischen Umstrukturierungen

Ihr Ansprechpartner: Prof. Dr. Stefan Sorg

Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen!

Tel: 089 / 74 28 77 – 0

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